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3. Juni 2011

Bananenbrot / Banana Bread

(Scroll down for English version)

Manchmal bin ich beim Einkaufen etwas übermütig und kaufe viel zu viel Obst und Gemüse für meinen 1-Personen-Haushalt. Wenn nicht immer alles so lecker aussehen würde...:)Aber keine Angst, weggeschmissen wird nichts,stattdessen einfach etwas leckeres gebacken.
So wie heute. 4 Bananen waren längst überfällig und da ich Bananenbrot in meiner Zeit in Kanada lieben gelernt, ich aber schon ewig keines mehr gebacken habe, bot sich nun die Gelegenheit.
Das Brot ist nur dezent süß(es enthält nur 2 El Agavensirup, wobei die süße hauptsächlich durch die reifen Bananen zu stande kommt)und fast fettfrei.
Nüsse, Rosinen und Vk-Mehl machen es zu einem perfekten Frühstücksbrot.
Super lecker schmeckt es auch mit etwas Margarine bestrichen, in ein Glas Milch getunkt, übers Müsli gekrümelt oder für ganz Mutige: mit Schoko-Erdnussbutter:)!

Zutaten

Trockene Zutaten:

300g VK-Weizenmehl
3 gestrichene El Backpulver
1,5 Tl Zimt
1/2 Tl Muskat,gemahlen
40g Rosinen
60g Walnüsse, grob gehackt

Nasse Zutaten:
2,5 reife Bananen(geschält ca. 250g), geschält und fein zerdrückt
140g Apfelmark, ungesüßt
2 El Öl
2 El Agavendicksaft
50ml Pflanzenmilch

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.
Die trockenen und nassen Zutaten erst getrennt voneinander mischen und dann mit einem Holzlöffel zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Teig in eine Kastenform geben, glatt streichen und 30-40 Minuten backen.
Warm oder kalt genießen.
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When I was on a student exchange in Canada a few years ago, and my host family made banana bread for the first time I thought: What the heck are they eating?! Bread that tastes like banana?
As you can tell from my reaction I did not fall head over heals with that popular dish.
But the first bite resolved all doubt. The bread was fluffy but oh so moist! And it tastes like caramelized banana! Crunchy walnuts brought it to perfection! Heaven on earth!
I could not stop eating it and every time I got hand on this bread I had slice after slice.
When I came back to Germany I HAD to recreate this blissful thing.
This is the first recipe I have made so far. It is a bit healthyfied (it uses wholegrain instead of all purpose, applesauce instead of butter, and less sugar) and totally vegan!
Since banana bread is one of my favorite indulcent foods, this recipe won't be the last one!
But for now, I hope you enjoy this banana bread as much as I do!

Ingredients (Makes one small loaf):

Dry:

300g wholewheat flour
3 Tbsp baking powder
1,5 tsp cinnamon
1/2 tsp nutmeg
40g raisins
60g walnuts, coarsly chopped
10g ground flax

Wet:

2,5 very ripe bananas, peeled and mashed (approx. 250g)
140g unsweetened apple sauce
2 Tbsp oil
2 Tbsp agave
50ml oat milk (or other plant-based milk)

Preheat oven to 175°C (350°F).
In seperate bowls mix wet and dry ingredients.
Then add the dry to the wet ingedients .
Gently fold them together with a wooden spoon.
Put dough into a small baking pan and bake at 175°C for 30-40 minutes or until an inserted toothpick comes out clean.
Enjoy hot or cold!

1. Juni 2011

Müslisnack-Riegel


Zutaten:
230g grobe Hafer-oder Mehrkornflocken
70g Vk-Mehl
25g Cashews oder Walnüsse, grob gehackt
25g Rosinen
2-4 getrocknete Aprikosem oder andere Trockenfrüchte, in kleine Stücke geschnitten
50g Rohrohrzucker
2 Tl Zimt
1/2 Tl Vanillezucker
1/2 Tl Salz
375ml Hafer-oder andere Pflanzenmilch
1 Leinsamen-Ei(2 Tl geschrotete Leinsamen, 4 Tl Wasser)

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.
Trockene Zutaten mischen und zusammen mit den nassen Zutaten verrühren.
Die Müslimasse in eine Backform(ca.16x20cm) geben und ca. 1cm dick ausstreichen.
Optional mit extra Haferflocken bestreuen. Sieht ganz hübsch aus;).
Die Riegel 25-30 Minuten backen und vor dem Schneiden gut auskühlen lassen.
In 8 gleich große Recktecke schneiden und seperat in Butterbrotpapier gewickelt einfrieren oder trocken in einer Dose lagern.



Die Müsliriegel eignen sich gut als Snack zwischendurch oder als schnelles Frühstück an stressigen Vormittagen.

9. Februar 2011

The Perfect Oatmeal

Hallo ihr Lieben!
Warum eine Englische Überschrift, wenn sie dann doch auf Deutsche schreibt?,werdet ihr euch fragen?!
Naja, um ehrlich zu sein, hört sich das Wort "Oatmeal" doch tausendmal besser an als "Haferschleim" oder "Hafergrütze";). Leider ist mir bisher noch keine kreative Alternative eingefallen. "Haferbrei" macht es auch nicht gerade besser, haha.
Also bleibe ich doch bei der Bezeichnung Oatmeal und ich glaube jeder weiß, was damit gemeint ist.
Da diese Woche irgendwie unter dem Motto Frühstück steht, heute noch eines meiner Lieblingsrezepte so kurz vor dem Wochenende.



Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich Oatmeal erst vor ungefähr einem Jahr für mich entdeckt habe, nachdem ich es während eines Kanadaaufenthaltes zum erstem Mal probiert hatte. Nur, wie ich schon gestern sagte, war Frühstücken ein absolutes No-Go für mich in den Zeiten meiner Essstörung.
Als ich aber Anfang letzten Jahres anfing verschiedene Blogs zu lesen, stieß ich immer wieder auf verschiedene Oatmeal-Rezepte, natürlich vor allem auf amerikanischen und kanadischen Seiten.
Kath von Kath Eats Real Food hat ihrem Oatmeal sogar eine ganz eigene Kategorie auf ihrem Blog gewidmet;).
Ich finde, warmes Oatmeal ist gerade für die kalten Monate ein leckeres und wärmendes Frühstück, das genug Energie für den gesamten Vormittag spendet und lange satt hält. Außer man ist eine Madame Immer-Hungrig so wie ich;).
Das Rezept, was ich euch gerne vorstellen möchte ist natürlich nicht meinem Kopf entsprungen, sondern basiert auf den Vorschlägen vieler anderer Blogger.
Ich möchte euch nur die Grundzutaten nennen, die ihr braucht, um ein fluffiges und leckeres Oatmeal zu kochen, denn Oatmeal ist so vielseitig, das es kein Richtig oder Falsch gibt.
Ob ihr wie ich Marmelade und Nussmus oder aber Erdnussbutter, Joghurt, Schokolade, Kokosraspeln, Ahornsirup, Agavendicksaft, Zucker und Zimt, Obst oder Nüsse als Topping wählt, schmecken tut es auf jeden Fall:)! Der Fantasie sind also keine Grenze gesetzt!

Zutaten:



1/3 cup zarte(!)Mehrkorn-oder Haferflockenflocken
1 Banane, in dünne Scheiben geschnitten
2 x 1/3 cup Sojamilch oder jede andere Milch, je nach Geschmack
1/3 cup Wasser(bei Mehrkornflocken benötigt ihr ggf. noch zwei El Wasser,s.u.)
1 Tl Leinsamen, geschrotet
Zimt(optional)
Agavendicksaft zum Süßen(optional)

Die Flocken abmessen...



...und zusammen mit je 1/3 cup Milch und Wasser in einen Topf mit dickem Boden geben.
Die Banane in Scheiben schneiden und 2/3 (den Rest hebe ich immer für das Topping auf)davon zu dem Flocken-Milch-Gemisch hinzugeben.



Nun, den Herd auf mittlere Stufe stellen und warten bis die Flocken anfangen zu blubbern.



Jetzt heißt es rühren, rühren, rühren, damit sich die Flocken nicht ansetzen.
In meinen Augen ist das Rühren essentiell, vor allem, weil ich möchte, dass die Bananenscheiben vollständig zerfallen und mit den Flocken verschmelzen.



Falls die Mischung anfängt zu stark zu kochen, die Hitze reduzieren!
Wenn ihr jetzt merkt, dass die komplette Flüssigkeit von den Flocken aufgesogen worden ist und unser Oatmeal droht sich am Topfboden anzusetzen, gebt die zweite 1/3 cup Milch hinzu und rührt kräftig.



Ich habe die Beobachtung gemacht, dass die Mehrkornflocken etwas mehr Flüssigkeit benötigen als die Haferflocken, deshalb gebt nicht die gesamte Flüssigkeitsmenge am Anfang hinzu, sondern wartet lieber ab und gießt schrittweise nach.
Da ich heute die Mehrkornflocken verwendet habe, musste ich gegen Ende noch ca. 2 El Wasser dazu geben.

Der Vorteil an den Mehrkornflocken ist auch, dass durch mehr Flüssigkeit auch eine größere Portion entsteht, was gut ist, wenn man wie ich gerne VIEL isst;).
Kurz vor Ende könnt ihr dann den Teelöffel geschrotete Leinsamen dazugeben. Sie helfen überschüssige Flüssigkeit zu binden und dicken so das Oatmeal schön ein.
Gleichzeitig sind sie auch noch gut für die Verdauung:).
Für alle Zimtfreunde gebe ich kurz vor dem servieren noch eine Prise Zimt hinzu.
Alles in Allem köchelt das Oatmeal ungefähr 10 Minuten bis es schön fluffig und dick geworden ist.

Et violà!



Meine Toppings heute:
Die restlichen 1/3 Banane, 2 Tl Johannesbeermarmelade und Mandel Creme!
Sooo lecker, vor allem weil die Mandel Creme auf dem warmen Oatmeal geschmolzen ist!

Perfect Oatmeal made my day!:)

26. Oktober 2010

Spiced Waffles and Apple Pear Chutney


This morning I had time and leisure to use my new Belgian waffle iron for the first time.
I love waffles! Especially for breakfast. To make them more healthy and tasty I added hazelnuts and kept them low fat.
As I always need some fruit to fuel me in the morning I made some apple-pear-chutney.

That's what you need for 2 Belgian or 4 regular waffles:

1 1/4 cups (180g) flour
1/2 cup (45g) ground hazelnuts
1/4 cup (50g) cane sugar
1/2 tsp cinnamon
1/2 tsp ground ginger
1 tsp Weinstein baking powder
1 pack vanilla flavour
20 g melted butter
1 cup milk of your choice

Preheat the waffle iron according to the manufacturer's instructions.
Mix the dry ingredients in a large mixing bowl. Then slowly add the melted butter and the milk while stirring with a wire whisk.
Then bake your waffles according to the manufacturer's directions.
Before serving you can drizzle some maple sirup or agave nectar over them, or like me just pretend it was snowing and sprinkle some powdered sugar on top!


Apple-Pear-Chutney
Makes 2 portions:


1 apple, peeled and cut into pieces
1 pear, cut into pieces
juice of half an orange
flesh of half an orange, cut into pieces
juice of half a lemon
1/8 cup cane sugar (I think next time I'll use less because it turned out a bit too sweet to my liking)
1 cinnamon stick
(a pinch of ground nutmeg)

Prepare the fruits and add the lemom and orange juice and the cinnamon stick. Heat everything in a pot and bring to a simmer. Simmer for about 10 minutes until the apple and pear are soft. Then let it rest for a while ,that the cinnamon flavour can fully develop.

Bon appétit!